16.6.2011 Giresun -> Amasya
Gegen 9.00 Uhr sind wir gestartet, kamen nach Ordu und schließlich zur Halbinsel Persembe, die wir am Küstenweg entlangfuhren und nicht
den direkten Weg über die Autobahn in den Tunnel nahmen. Diese Halbinsel ist noch so natürlich und hat sehr schöne kleine Naturbuchten...
wir verweilten ein bißchen bei einem Cay und Elvis vergnügte sich am Strand...
Dann ging´s über Fatsa, ÜNYE und wieder zurück in die Berge nach Niksar, dort wieder eine kleine Teepause mit Blick über das Flußtal,
weiter nach Tokat und gegen 16.30 erreichten wir die alte
MAHPERI HATUN Hatun Caravanserei aus dem 13.Jhd, gegründet von der Frau eines seldschukischen Sultans, wunderschön restauriert,
heute als Restaurant genutzt. Sie war angelegt in einen Winter- und einen großen offenen Bereich mit Porticos für den Sommer, mit großem
Springbrunnen, die Mauern verstärkt durch 16 Türme und mit einem wunderschönen Eingangsportal, dekoriert mit den verschiedensten Motiven,
eine Augenweide. Dort trafen wir eine Türkin, die 20J in Esslingen gelebt hatte und uns riet unbedingt noch die Tropfsteinhöhle anzuschauen.
Wir fuhren noch eine halbe Stunde weiter und besuchten die BALLICA MAGARASI, eine 800 m lange Tropfsteinhöhle, die erst 1995 der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht wurde, es gab mehrere schöne "Kathedralen" aus Stalaniten und -titen. Wir stiegen sehr weit hinab in den Berg, es war gut
beleuchtet und man wird nachdenklich, wenn man bedenkt wie lange es die Schönheit dieses Naturwunders schon geben muß...
Wir fuhren weiter und nun wurde es langsam höchste zeit für eine "nächtliche Unterkunft".
In AMASYA gegen 19.00 Uhr angekommen gab es 3 Hotelabsagen -und es begann zu regnen... so parkten wir an einer schönen Tankstelle mit Restaurant
unser Auto, rüsteten es um zum Bett, und aßen noch ein kleines Abendessen bis wir dann mit Elvis die Nacht im Auto verbrachten...

Unterwegs am Schwarzen Meer

Einfach aber funktionell

Caravanserei innen

Caravanserei außen
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