05.6.2011 Dogubeyazit -> Iran
Wir fahren heute von Dogubeyazit in den Iran. Es sind nur 30km bis zur Grenze, mal sehen wie lange wir für den
Übergang brauchen. Ich weiss auch nicht wann ich wieder online sein kann, man wird sehen.
Strahlender Sonnenschein heute morgen.
Vor der Grenze ca 10km doppelte LKW Schlange. Gottseidank konnten wir an allen vorbeifahren.
Der Zoll und die Polizei auf der türkischen Seite ging völlig problemlos von statten.
Pässe und Fahrzeug austragen gingen sehr schnell. Der Geldumtausch direkt an der Grenze hatte allerdings einen
kleinen Tribut gekostet. Für 100 EUR bekam ich 800.000 Rial, was allerdings hätte doppelt so viel sein sollen.
Schon Jesus hat die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieben....
 Der Ararat, Gipfel leider unter Wolken
 Vor der iranischen Grenze
 Beim Iranischen Zoll
 Hier warteten wir fast 9 Std
An der Iranischen Grenze zuerst das Militär das uns zum Abstempeln der Pässe in eine Abfertigungshalle schickte.
Dass ich kein Carnet de Passage hatte wäre ja nicht das Schlimmste gewesen. Aber dass auch noch Sonntag war, hatte
zur Folge dass wir letztendlich 8 Stunden warten mussten bis der Herr Agent sein Mittagsschläfchen gehalten hatte
und dann die Papiere erstellt hat. Die Papier - 5 z.T. doppelseitige Formulare. Ich habe 24 Stempel und 22 Unterschriften
auf diesem Carnet gezählt. Beim Fahrzeug wurde nur die Fahrgestellnummer überprüft.
Zwei Motorradfahren hatten bereits beim ADAC ein Carnet gekauft (EUR 350 plus EUR 3000 Kaution). Da wir bei der
Abreise noch nicht sicher waren, ob wir in den Iran fahren, hatte wir das Carnet nicht gekauft.
Die Motorradfahrer nahmen eine andere Route. Fähre von Ancona nach Patras, Patras nach Piräus, Piräus nach
Cesme and der türkischen Westküste.
Mit uns hat ein Afghane der in Holland lebt gelitten. Er war in 4 Tagen von Holland bis hier zur Iranischen Grenze
gefahren und überführte einen unscheinbaren Toyota nach Afghanistan, hatte also noch mind. 3000 km vor sich.
Mit einem Zollbeamten fuhren wir hinunter nach Bazargan, das nächste Örtchen nach der Grenze. Dort holte er
sich noch einige Stempel und Unterschriften und gegen 19:00 Uhr hatten wir es dann geschafft. Nun tennten
sich unsere Wege wieder. Wir übernachteten an Ort und Stelle und fanden dort ein Hotel (0*) das auch Elvis
akzeptiert. Nach diesem aufregendem Wartetag waren wir ziemlich genervt. Aber dennoch haben wir gut geschlafen.
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